VERLAG
Bisher sind erschienen:
 

Lothar Bunn: Chroni liebt, Marco auch. Erzählungen. 140 Seiten. Gerhard Schepper Verlag, Münster 2004. ISBN 3-9809542-2-6,
Preis: 14,40 €

Dieser Band sammelt Erzählungen, die sich häufig auf der Schwelle zu etwas Neuem bewegen. Aber wie dieses Neue aussehen wird, bleibt offen. Ebenso offen wie die Beweggründe für ihr oft überraschendes oder gar rätselhaftes Verhalten. Der Autor erweist sich als scharfer Beobachter und erzählt seine Geschichten trotz aller Abgründe humorvoll. Ein Gewinn für alle Leser, die das Unerklärliche als eine Bereicherung annehmen können.

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Thomas A. Schneider: Eine Liebe. Gedichte. Mit Zeichnungen von Anne Weischer. 88 Seiten. Gerhard Schepper Verlag, Münster 2004.
ISBN 3-9809542-1-8, Preis: 14,40 €

Mit diesen Liebesgedichten legt Thomas A. Schneider seinen ersten Gedichtband vor. Er nennt ihn selbst bescheiden einen lyrischen Versuch. Aber dieser Versuch ist rundum gelungen. In seinen Versen spiegeln sich sprachliche Ausdrucksfähigkeit und seelischer Tiefgang wider. Sie rühren an, gehen ans Mark.

Hier hat einer weder abgeschrieben noch sich an anderen orientiert. Hier hat einer aus sich selber geschöpft. Kunst drückt nie etwas anderes aus als sich selber, schrieb Oscar Wilde. Wie wahr.

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Gerhard Schepper: Hundert Tage Eisner. Ein Stück über die Revolution von 1918/19. Gerhard Schepper Verlag, Münster, 2004, ISBN 3-9809542-0-X, € 14,40


„Die dümmste und unehrlichste Methode, Geschichte zu schreiben ist die, das Bestehende zu rechtfertigen“, schrieb Kurt Eisner. Was er mit Blick auf das Deutsche Reich feststellte, gilt gewiß auch für die Revolutionsjahre 1918/19. Noch immer wird diese Zeit der Erhebung der Massen von Politik und offizieller Geschichtsschreibung verkannt. Zu unrecht, denn sie brachte nicht nur eine Beendigung des Ersten Weltkrieges, sondern auch das Frauenwahlrecht, den Achtstundentag und den Abschied vom monarchistischen Geist. Und die Revolution war durch und durch gutmütig, hierin vielleicht sogar einzigartig in der Weltgeschichte. Ihr Scheitern öffnete den Nationalsozialisten die Tür.

Verkannt wird auch einer der wenigen revolutionären Realpolitiker der damaligen Zeit, Kurt Eisner, der erste Ministerpräsident Bayerns. Dabei hat seine Idee, die Menschen durch einen Dualismus von Räten und Parlamenten unmittelbar an der Demokratie zu beteiligen - partizipatorische Demokratie würde man heute sagen - seine ethische Begründung für eine friedliche und soziale Entwicklung und seine Liebe zu den Menschen Vorbildcharakter bis auf den heutigen Tag.

Das Theaterstück ist historisch gut fundiert. Alle wesentlichen
Aussagen der handelnden Personen sind authentisch. Es ist somit auch ein geschichtliches Lehrstück.
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